Evangelische Kirchengemeinde Laufenburg
 
 

Prädikanten und Prädikantinnen
Prädikanten und Prädikantinnen
Manchmal wird unser Gottesdienst von einem Prädikanten oder einer Prädikantin gehalten. Wer sind diese Männer und Frauen, die in der badischen Landeskirche so genannt werden?
Prädikanten und Prädikantinnen werden als ehrenamtlich Tätige beauftragt, in der Regel für einen Zeitraum von sechs Jahren in ihrem Kirchenbezirk Gottesdienste zu halten, zu predigen, aber auch das Abendmahl zu leiten und zu taufen. Nach sechs Jahren können sie wieder berufen werden. Nach protestantischem Verständnis ist das Predigtamt nicht allein den ordinierten Pfarrerinnen und Pfarrern überlassen. Auch Gemeindeglieder können mit dieser Aufgabe betraut werden. Darum sind Prädikanten und Prädikantinnen nicht nur wichtig, um Pfarrerinnen und Pfarrer zu vertreten, sondern auch, um ihre eigene Prägung in die Verkündigung einzubringen.
Sie bringen ihre  Lebens- und Berufserfahrung mit und können Grenzgänger zwischen Alltag und Gottesdienst sein. Auf dem Weg zur Berufung wird ein Interessent oder eine Interessentin vom Kirchengemeinderat seiner/ihrer Gemeinde  empfohlen und vom Bezirkskirchenrat dann zur Ausbildung vorgeschlagen.
Die Ausbildung erfolgt im landeskirchlichen Fortbildungszentrum in Freiburg. Sie besteht in einem Grundkurs (sechs Kurswochenenden) und einem Aufbaukurs (vier Kurswochenenden).
Nach erfolgreicher Teilnahme kann die Berufung durch den Landesbischof erfolgen.
In unserem Kirchenbezirk Hochrhein gibt es zur Zeit 14 Prädikantinnen und Prädikanten. Äußerlich unterscheiden sie sich nicht von einem Pfarrer oder einer Pfarrerin, da sie im Gottesdienst auch einen schwarzen Talar tragen.


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