Evangelische Kirchengemeinde Laufenburg
 
 

Das Diakonische Werk im Kirchenbezirk Hochrhein, Entwicklungspsychologische Beratung
Im Rahmen einer kleinen Reihe für Gemeindebriefe wollen wir Ihnen verschiedene Beratungsbereiche und Angebote des Diakonischen Werks Hochrhein bekannt machen. Sie bekommen damit Einblick in die Möglichkeiten der fachlichen Beratung, die Sie im Diakonischen Werk in Waldshut und in Bad Säckingen in Anspruch nehmen können. Auf die vorgestellten Angebote können Sie auch verweisen, wenn Sie mit Notlagen und Konflikten in Ihrer Umgebung konfrontiert werden, die Sie selbst überfordern.

Bei Bedarf können Sie entsprechende Flyer erhalten über: Margrit Hoffmann, Projekt Diakonische Gemeinde, 07751/ 8304-28 oder 8304-0,

m.hoffmann@dw-hochrhein.de

Beratung und Begleitung für Eltern von Kindern mit Behinderung oder Entwicklungsverzögerung im Diakonischen Werk Hochrhein

Eltern, die mit einem Kind leben, das behindert oder in seiner Entwicklung verzögert ist, stehen vor besonderen Herausforderungen. Wir wollen die Eltern stärken und unterstützen, damit sie die Besonderheit des Kindes verstehen und frühst mögliche Förderung und Beratung in Anspruch nehmen können.
Familien, die ein behindertes Kind erwarten, können das Gefühl haben, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Häufig ist es ein langwieriger Prozess für die Eltern und auch für die Geschwisterkinder, dieses Kind in seiner Andersartigkeit anzunehmen. Dieser oft von Trauer bestimmte Weg wird von uns begleitet mit dem Ziel, eine gute Bindung zwischen Eltern und Kind zu fördern und das gesamte Familiensystem zu stärken.


Worin besteht das Beratungsangebot?

In regelmäßigen Gesprächen erarbeiten wir mit den Eltern, was wichtig ist für das Kind, die Eltern und die ganze Familie/Geschwisterkinder. Wir vermitteln zu anderen Beratungsangeboten. Wir nehmen die Eltern ernst und bestärken sie darin, auf ihre eigenen Gefühle und Erfahrungen zu vertrauen. In der Regel sind die Eltern sehr gute Beobachter ihrer Kinder und deren Entwicklung.

Hausbesuche:
Um die Familien zeitlich zu entlasten, besuchen wir sie zu Hause – ja nach Bedarf in 3 - 4wöchigem Abstand. Das wird von den Familien als große Erleichterung wahrgenommen.
Weitere Inhalte der Beratung:
    -Informationen über die Behinderungsart / Art der Entwicklungsverzögerung des Kindes
    -Informationen über Hilfs- und Therapieangebote im Landkreis
    -Hinweis auf Selbsthilfegruppen

    -Hilfe bei Pflegegeldantrag und Antrag auf Schwerbehindertenausweis
    -Themen Kindergarten und Schule

    Was bedeutet Begleitung?

    Aus einem Beratungsangebot kann sich eine langfristige Begleitung der Familie entwickeln. Oft ist es ein langwieriger Prozess für die ganze Familie, das Kind in das Familiensystem zu integrieren. Plötzlich scheint alles anders zu sein, die Koordinaten des Lebensalltags haben sich gründlich verschoben. Um sich darin wieder zurechtzufinden, braucht es Zeit und längerfristige Unterstützung.
    Häufig angesprochene Themen sind:
    -Umgang mit der Behinderung und Entwicklungsverzögerung in der Familie und im Umfeld
    -Veränderungen in der Partnerschaft
    -Wie können die Bedürfnisse der Geschwisterkinder berücksichtigt werden?


    -Wie kann die gesamte Familie, vor allem aber die Mütter, kurz- und langfristig entlastet werden?
    -Welche Ressourcen stehen der Familie zur Verfügung?

    Mit dem Einverständnis der Eltern kann es eine enge Kooperation mit anderen Fachpersonen und Institutionen geben.
    Die Beratung ist kostenfrei und konfessionsübergreifend. Wir unterliegen der Schweigepflicht.
    Nähere Informationen:
    Bettina Marx-Wollmann, Diplom-Sozialpädagogin (FH)
    b.marx-wollmann@dw-hochrhein.de
    Diakonisches Werk Hochrhein, Waldtorstraße 1a, 79761 Waldshut, 07751/8304-0
    www.dw-hochrhein.de


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